Bräuchte dein Tag eine Mehrwertsteuer?

Keine Zeit, keine Zeit – das höre ich so oft, wenn ich mich mit anderen unterhalte. Ganz ehrlich, ich habe auch schon gelegentlich gestöhnt, wenn sich beim Blick auf die Uhr der Zeiger unbeeindruckt weiterbewegt.

Wo läuft denn nur die Zeit hin? Liegt es wirklich daran, dass wir älter werden? Das ist nämlich gerne ein Argument. Aber stimmt das so?

Ich denke, durch die Flut an Eindrücken, die uns täglich, stündlich und minütlich mitreißt, gibt es kein Innehalten mehr. Wir wollen jede freie Minute vollpacken – sogar in der Freizeit. Weiterlesen

Ab 1.000 Meter Seehöhe

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Wie ich schon in der Überschrift geschrieben habe, alles braucht seine Zeit. So war es auch hier auf meinem Blog. Nicht, dass mir die Themen ausgegangen wären. Ich glaube, das passiert nicht so schnell.

Ich denke, es war meine SchreibsGlasProseccotimme, die sich ein bisserl zurück gezogen hat. Auch war die Ansprache für mich in den letzten Monaten ein sich entwickeln lassen. Ich lebe ja in Tirol, genauer gesagt in den Kitzbüheler Alpen und da sagt man recht schnell zu Jemandem „Du“, und ab 1.000 Meter Seehöhe sowieso. Aus irgendeinem Grund ist mir das beim Schreiben unglaublich schwer gefallen.

Jetzt bin ich allerdings soweit und möchte dich schonend darauf vorbereiten, dass es hier beim „Gspür fürs Leben“ in Zukunft noch mehr, wie im richtigen Tiroler Leben zugehen wird und ich das höfliche DU verwende. Aus diesem Grund möchte ich gleich mit dir darauf anstoßen und freue mich schon auf jede Menge Kontakt.

Was sich mit Sicherheit nicht ändert, sind die Themen über die ich hier schreibe. Es geht mir darum, dass du dich selbst in der Hektik des Alltags nicht aus den Augen verlierst. Ich gebe dir Anregungen aus einem schönen Sortiment und du kannst vielleicht das eine oder andere mit nehmen. Dabei gilt, was sich für dich leicht anfühlt, passt auch zu dir. Alles andere streiche aus deinem Leben. Ich hoffe, ich gehöre nicht dazu. 😉

Da habe ich doch gleich mal eine Frage. Wie sieht es in deinem Leben aus, umgibst du dich mit Vielem, das sich schwer anfühlt? Vielleicht ist es an der Zeit, Veränderungen zu machen und Leichtigkeit ins Leben einzuladen.

11 Fragen – 11 Antworten

Birgit Geistbeck, die auf ihrem Blog Entspannt Wohnen jede Menge toller Tipps für den Familienalltag gibt, hat mich für den Liebster Award nominiert. Vielen Dank liebe Birgit – das ist meine erste Nominierung. 😉Liebster-Award

Die Spielregeln lauten wie folgt:

  • Verlinke die Person, die Dich verlinkt hat.
  • Beantworte die 11 Fragen dieser Person.
  • Nominiere Deinerseits 11 Blogger, die unter 200 Follower haben.
  • Denk Dir 11 neue Fragen für diese Blogger aus.

Also, let’s start! Hier sind die Fragen, die sich Birgit ausgedacht hat:

1. Worüber bloggst du?
Rund um Themen übers Gspür fürs Leben. Entweder beschäftigt mich gerade selbst etwas, oder es gibt Tipps, wie wir uns mit einfachen Mitteln etwas Gutes tun können. Hin und wieder lade ich Menschen ein, die ich gerne zu ihrem Gspür fürs Leben zu Wort kommen lassen möchte.

2. Wann hast du mit dem Bloggen begonnen und warum?
Mit dem Bloggen habe ich 2010 angefangen. In erster Linie habe ich über Kneipp-Anwendungen geschrieben. Mein so genannter selbst gehosteter Blog „Gspür fürs Leben“ ist 2011 an den Start gegangen.

3. Gibt es eine Zeit, in der du am kreativsten bist?
Bitte nicht lachen 😉 – ich bin am kreativsten in meinem Badezimmer. Vielleicht liegt es daran, dass ich einen kitschig schönen Ausblick über das ganze Brixental habe (einen Teil seht ihr im Hintergrundbild). Da kann sich mein Geist grenzenlos entfalten.

4. Wie lange brauchst du normalerweise für einen Artikel?
Wenn ich die erste Idee für ein neues Thema habe, dauert das Schreiben nicht mehr so lange – ich schaue da um ehrlich zu sein, nicht auf die Uhr.

5. Hat dich schon einmal ein Buch oder ein Film zu einem Artikel inspiriert? Und wenn ja, welches, welcher?
Ich schreibe hier immer wieder mal über Bücher, die ich spannend finde. Wie zum Beispiel: Ein ganzes halbes Jahr oder Komm, ich erzähl dir eine Geschichte.

6. Was macht dir beim Bloggen am meisten Spaß?
Bloggen geht einfach und schnell, ich bin eher der Freund von kürzeren Artikeln, das kommt mir hier sehr entgegen. Mit schönen Fotos aufgepeppt ist auch fürs Auge etwas dabei. Und wenn ich auf die Statistik schaue, bin ich dann ganz freudig aufgeregt, wenn die Artikel auch noch gelesen werden. 😀 Ein großes Danke schön an meine Leser.

7. An welchem Ort bloggst du am liebsten?
Ich sitze gerade an meinem großen Esstisch, wie meistens und grüble über all die Fragen nach…

8. Kannst du dir vorstellen, auch im Rentenalter noch zu bloggen? Würde sich das Thema ändern?
Natürlich blogge ich im Rentenalter – dann vielleicht mit mehr Weisheit. Die Themen werden sicher dieselben sein, da ich hier über das schreibe, was mir Freude macht.

9. Hast du als Kind auch schon geschrieben?
Ja, als bekennende Leseratte, habe ich lange Zeit Kurzfassungen über die gelesenen Bücher geschrieben. Und jugendliche Liebesromane, bei denen meine Freundinnen es kaum erwarten konnten, dass die Fortsetzung dazu kommt. Lustig.

10. Mit wem würdest du gerne mal im Aufzug stecken bleiben?
Mit Paulo Coehlo – allerdings habe ich bedenken, ob mir vor Aufregung etwas einfallen würde, das ich fragen könnte…

11. Was tust du nach einem anstrengenden Arbeitstag? Wie entspannst du am besten?
Seit November 2013 gebe ich einmal pro Woche Indian Balance und nach dem Motto: Bewegen während die Seele ausruht, genieße ich auch als Kursleiter Kimama – der Schmetterling und Elsu – der fliegende Falke. Ansonsten entspanne ich mit einer Tasse Tee, wobei es nicht bei der einen Tasse bleibt.

Das waren meine Antworten zu den 11 Fragen rund ums Bloggen. Hier kommen die nächsten 11 Fragen für meine Nominierten:

1. Worüber bloggst du am liebsten?
2. Welches Ziel verfolgst du mit deinem Blog?
3. Welche verborgenen Talente hast du?
4. Kochst du gerne und was ist dein Lieblingsrezept?
5. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
6. Was findest du an dir selbst schön?
7. Entscheidest du mit deinem Bauchgefühl?
8. Was machst du für dein Wohlbefinden? Macht es dir Spaß?
9. Nachtigall oder Lerche?
10. Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan?
11. Wie heisst dein Lieblingswort?

Vorhang auf für meine Nominierten:
Im Glücksraum
Daniela Stöckl
Motiviere dich!
Lebenstempo-Blog
Meine Lichtblicke
Mut zu deinem Leben
Der Geist- und Gastraum
Vitaler Stoffwechsel
Sternwege
Kreative Geister wecken
Daniela’s Blog – Health & Beauty

Feuerlauf – Grenzen überschreiten

Wann sind Sie das letzte Mal vor der Entscheidung gestanden Neues auszuprobieren?

Wussten Sie, dass unser Gehirn uns belohnt, wenn wir an Gewohnheiten fest halten? Wenn wir immer wiederkehrende Rituale ausführen schüttet unser Gehirn Botenstoffe aus, die uns ein gutes Gefühl vermitteln und uns glücklich machen. Da ist es kaum verwunderlich, wenn wir gerne an Vertrautem hängen und es nicht verändern möchten.
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Bei mir ist es so, wenn ich vor Neuem und Ungewohntem stehe, wird mir gern heiß und kalt und meine Gedanken versuchen das Für und Wider auszuloten. Meistens entscheide ich mich das Neue auszuprobieren und das Gefühl „des sich Trauens“ bereitet mit im ersten Augenblick Herzklopfen.

Ich befinde mich gerade im ersten Drittel des VIP Jahrescoaching bei Herrn Helmut Ament und während unseres Seminars stand auch der „Feuerlauf“ am Programm. Im Vorfeld kam dazu die Umfrage, ob wir daran teilnehmen möchten. Ich gestehe, ich habe mit „vielleicht“ geantwortet, da ich Feuerlauf mit unheimlich heiß und unmöglich assoziiert habe.

Feuerlauf

Mit gemischten Gefühlen machte ich mich auf den Weg nach Stuttgart.
Während des Tages wurden wir auf das große Ereignis am Abend vorbereitet: „Ich möchte euch ja keine Angst machen, aber heiß ist das schon. So zwischen 600 und 800 Grad. Ach ja, und hinten am Tisch liegen Glücksbringer, wer möchte kann sich gerne einen nehmen.“

Die Stunde der Wahrheit rückte immer näher. Gemeinsam zündeten wir die Holzstapel an und für mich war zu diesem Zeitpunkt schon lange klar, dass ich mich auf das Abenteuer „Feuerlauf“ einlassen werde. Ich kann Ihnen sagen, neben dem brennenden Holz zu stehen war wirklich sehr heiß.
Und dann stand ich vor dem glühenden Holzkohleband, die Aufregung wich einer inneren Ruhe, ich fühlte mich, als ob ich ganz alleine da wäre und nicht mit 100 anderen Teilnehmern. Ich machte den ersten Schritt und stieg auf die heißen Kohlen und setzte einen Fuß vor den anderen, als ich am Ende angekommen war konnte ich es gar nicht fassen. „Wow, du hast es geschafft, bist über deine Grenzen gegangen.“ Ein fast unbeschreibliches Gefühl.

Wir können mit unseren Gewohnheiten brechen, Neues auszuprobieren kostet natürlich einiges an Energie, aber das Gefühl über sich hinaus zuwachsen ist jeden Aufwand wert.

Daher mein Vorschlag: Tun Sie es, ändern Sie vertraute Gewohnheit, gehen Sie neue Wege und schauen Sie, was dabei heraus kommt.

Wenn Sie mehr über das VIP Jahrescoaching erfahren möchten, klicken Sie auf den Banner:

Vip-Coaching

Genussvoll Fasten – Basenfasten

Für eine Fastenzeit gibt es verschiedene Gründe. Vor einigen Jahren hat meine Tochter beschlossen, während der 40 Tage vor Ostern Süßigkeiten weg zu lassen. Ich habe aus Solitarität mit ihr mitgemacht und mittlerweile ist es schon ein eigenes Ritual geworden. Dann gingen wir dazu über auch Kuchen wegzulassen.

Da ich in der Zeit vor Ostern noch mitten in meiner 7-Tage-Winterarbeit stecke, kommt Heilfasten für mich nicht in Frage. Ich habe nach Alternativen gesucht, um mich und meinen Körper zu entlasten und trotzdem genug an Energie zu haben, nebenbei zu arbeiten. Durch eine Freundin bin ich auf das Basenfasten gestoßen und dSalat-Gabelas habe ich gleich ausprobiert und war begeistert.

Aus einer großen Palette an Obst und Gemüse, Nüssen und Sprossen stellte ich mir meine bunte Mischung auf dem Teller zusammen. Ich mußte nicht hungern, ich hatte keine Fastenkrise, da ich mich immer satt essen konnte. Meine Haut wurde viel klarer und ich war gut drauf. Und als schöne Nebenwirkung gingen auch ein paar Kilos runter.

Es ist wichtig, dass unser Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen ist, da über kurz oder lang unser Körper ein zuviel an Säuren nicht „verarbeiten“ kann. Mit der Zeit schränkt sich das Leben ein, es kann zu Allergien kommen, Müdikeitstiefs, Hunger auf Süßigkeiten und vieles mehr.

Wenn Sie Lust haben, etwas in Ihrem Leben zu verändern, kann ich Ihnen das Basenfasten wärmstens empfehlen. Es ist alltagstauglich und hilft einem wieder bewusster mit sich selbst umzugehen.