Von der Idee zum ersten Satz

Kerstin Hoffmann hat zur Blogparade Schreibblockade aufgerufen und als erste Idee kam mir die Technik von Gabriele L. Rico „Clustering“ in den Sinn. Ich habe mich jetzt sicher seit zwei Wochen um diesen Beitrag herumgedrückt. Schreibblockade?
Vielleicht auch ein wenig Respekt vor so vielen tollen Beiträgen und der Frage, kann ich da wirklich etwas dazu beitragen?

Ich möchte hier gerne das Clustering vorstellen, da ich immer wieder verblüfft bin, welche Texte damit zustande kommen. Wenn ich einen Impuls oder eine Idee für einen Blogbeitrag bekomme, überlege ich mir wie  ich das Ganze jetzt zu „Papier“ bringe, möglichst so, dass meine Leser etwas davon haben.

Blog_SchreibbklockadeDazu nehme ich ein Blatt Papier und schreibe das so genannte Kernwort in die Mitte und ziehe einen Kreis um dieses Wort. Dann lasse ich meine Gedanken fließen und schreibe alles zu diesem Wort, was mir in den Sinn kommt auf. Jedes Wort oder Wortgruppe bekommt einen Kreis und ich verbinde es mit Strichen. Die Wörter reihe ich von der Mitte ausgehend in alle Richtungen an. Es können auch Redewendungen dabei sein, die als eigener Kreis in das Ideennetz kommen. Von diesem Wort gehe ich den Assoziationen solange nach, bis mir nichts mehr dazu einfällt, dann kommt der nächste Einfall an die Reihe. Wenn mir gerade mal nichts einfällt ziehe ich leere Kreise und verbinde Sie mit dem Kernwort. Schließlich ist der Punkt auf einmal da, wo mir klar wird, worüber ich schreiben möchte. Dann höre ich mit dem Clustering auf und fange an zu schreiben.

Bei dieser Technik gibt es kein richtig oder falsch, es ist alles erlaubt. Die Erstellung eines Clusters dauert meistens nur wenige Minuten und mit dieser Sammlung mache ich mich an meinen Text. Ich verwende aus diesem Gedankenpuzzle nur die Wörter, die gerade in meinen Artikel passen.

Ich möchte mich herzlich bei PR-Doktor Kerstin Hoffmann für die tolle Idee der Blogparade „Schreibblockade“ bedanken, die eine Reihe wertvoller Beiträge hervorgebracht hat.

Feuerlauf – Grenzen überschreiten

Wann sind Sie das letzte Mal vor der Entscheidung gestanden Neues auszuprobieren?

Wussten Sie, dass unser Gehirn uns belohnt, wenn wir an Gewohnheiten fest halten? Wenn wir immer wiederkehrende Rituale ausführen schüttet unser Gehirn Botenstoffe aus, die uns ein gutes Gefühl vermitteln und uns glücklich machen. Da ist es kaum verwunderlich, wenn wir gerne an Vertrautem hängen und es nicht verändern möchten.
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Bei mir ist es so, wenn ich vor Neuem und Ungewohntem stehe, wird mir gern heiß und kalt und meine Gedanken versuchen das Für und Wider auszuloten. Meistens entscheide ich mich das Neue auszuprobieren und das Gefühl „des sich Trauens“ bereitet mit im ersten Augenblick Herzklopfen.

Ich befinde mich gerade im ersten Drittel des VIP Jahrescoaching bei Herrn Helmut Ament und während unseres Seminars stand auch der „Feuerlauf“ am Programm. Im Vorfeld kam dazu die Umfrage, ob wir daran teilnehmen möchten. Ich gestehe, ich habe mit „vielleicht“ geantwortet, da ich Feuerlauf mit unheimlich heiß und unmöglich assoziiert habe.

Feuerlauf

Mit gemischten Gefühlen machte ich mich auf den Weg nach Stuttgart.
Während des Tages wurden wir auf das große Ereignis am Abend vorbereitet: „Ich möchte euch ja keine Angst machen, aber heiß ist das schon. So zwischen 600 und 800 Grad. Ach ja, und hinten am Tisch liegen Glücksbringer, wer möchte kann sich gerne einen nehmen.“

Die Stunde der Wahrheit rückte immer näher. Gemeinsam zündeten wir die Holzstapel an und für mich war zu diesem Zeitpunkt schon lange klar, dass ich mich auf das Abenteuer „Feuerlauf“ einlassen werde. Ich kann Ihnen sagen, neben dem brennenden Holz zu stehen war wirklich sehr heiß.
Und dann stand ich vor dem glühenden Holzkohleband, die Aufregung wich einer inneren Ruhe, ich fühlte mich, als ob ich ganz alleine da wäre und nicht mit 100 anderen Teilnehmern. Ich machte den ersten Schritt und stieg auf die heißen Kohlen und setzte einen Fuß vor den anderen, als ich am Ende angekommen war konnte ich es gar nicht fassen. „Wow, du hast es geschafft, bist über deine Grenzen gegangen.“ Ein fast unbeschreibliches Gefühl.

Wir können mit unseren Gewohnheiten brechen, Neues auszuprobieren kostet natürlich einiges an Energie, aber das Gefühl über sich hinaus zuwachsen ist jeden Aufwand wert.

Daher mein Vorschlag: Tun Sie es, ändern Sie vertraute Gewohnheit, gehen Sie neue Wege und schauen Sie, was dabei heraus kommt.

Wenn Sie mehr über das VIP Jahrescoaching erfahren möchten, klicken Sie auf den Banner:

Vip-Coaching

Ein ganzes halbes Jahr

Zu Pfingsten war ich mit meinen Kindern in Hamburg. Es war wieder einmal sehenswert und wir haben uns alle drei wohl gefühlt. Nachdem wir noch einen Kurzbesuch in Flensburg vorhatten und dorthin mit dem Zug wollten, brauchten wir Lesestoff. Meine Tochter hielt mir 2 Bücher vor die Nase: „Welches Buch soll ich nehmen?“  Instinktiv zeigte ich auf das Buch noch Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr.

buch-einganzesDer Klappentext alleine war schon recht spannend:

Lou & Will
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Cafe arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

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Stärken erkennen und förden

Wissen Sie, wie Kinder lernen? Durch unermüdliches Wiederholen. Das gilt für Alles, was sie anfangen. Mein Sohn, Daniel ist gerade vier geworden und zur Zeit liebt er die DVD von „Lars, dem kleinen Eisbären“. Kennen Sie Lars und seine Freunde?

Lars ist ein neugieriger kleiner Eisbär und lebt in der Arktis. Eines Tages lernt er auf einer Erkundungstour Theo, den Tiger kennen. Theo hat sich verirrt und der unerschrockene Lars bringt ihn nach Hause in den Tigerwald. Auf ihrer Reise haben sie einige Abenteuer zu bewältigen , in Schnee und Eis hilft Lars Theo über Wasserhindernisse hinweg und Schneestürme zu überstehen. Als die beiden Freunde in wärmere Gefilde kommen ist Theo in seinem Element. Die Hitze macht Lars zu schaffen und sie reisen auf dem Wüstenschiff „Kasim“ bis zum Tigerwald.

Jeder der Beiden hat seine Stärken, gemeinsam können sie alle Hindernisse überwinden und erleben eine schöne Reise. Wie sieht es bei uns aus? Wir tendieren gerne dazu die Schwächen des anderen in den Mittelpunkt zu stellen, anstatt die Stärken und Talente unseres Gegenübers zu schätzen.

Wir können uns entfalten, wenn uns etwas leicht von der Hand geht. Da ist es doch sinnvoll die Stärken und Talente zu fördern, damit wir über uns hinauswachsen. Die eigenen Schwächen kennen wir und mit denen kämpfen wir mehr oder weniger selber. Die Wahrnehmung, Abspeicherung und Bewertung von Dingen haben einen großen Einfluss auf unsere Lebens-Ordnung.

Ist es nicht so, dass wir Großes bewegen, wenn wir in unserem Element sind?

 

Das innere Lächeln

Der erste Schritt zur Entspannung ist eine wohlwollende Einstellung sich selbst gegenüber. Vielen Menschen erscheint gerade das als sehr schwierig. Gerade deshalb ist das „Innere Lächeln“ eine der wichtigsten Qigong-Übungen. Nehmen Sie sich bitte für die folgende Übung einige Minuten Zeit:

Schließen Sie die Augen und achten Sie auf Ihren Atemfluß.

Spüren Sie, wie die Atemluft ein und aus strömt? Wie tief erleben Sie Ihren Atem bzw. die Atemwelle, die Ihren Körper während des Atmens bewegt?

Dann ziehen Sie die Stirn in Falten und stellen sich vor, daß Sie angestrengt über irgend etwas nachdenken. Was geschieht jetzt mit Ihrem Atem?
Jetzt entspannen Sie Ihr Gesicht wieder und blicken sanft nach „Innen“. Können Sie ein „Inneres Lächeln“ wahrnehmen? Wenn ja, darf es ruhig auch nach außen dringen.

Spüren Sie, wie Ihr Atem sich wieder verändert? Hat sich insgesamt etwas verändert?

Allein ein Stirnrunzeln kann den Atemfluß und natürlich in Folge auch den Qi-Fluß deutlich blockieren. Auch oder gerade, wenn etwas in Ihrem Leben anstrengend oder ärgerlich ist, lohnt es sich, für einen Moment innezuhalten und sich selbst ermutigend zuzulächeln, oder über sich und die Situation zu lächeln. Das entspannt und gibt Ihnen vielleicht den Blick frei auf neue Lösungsmöglichkeiten.