Lieben Sie Schokolade?

Ich war letzte Woche in der Schweiz. Es ist das Land der Schokolade, und um ehrlich zu sein da kann ich einfach nicht widerstehen.

Bei der Heimreise sind wir dann in das nächste Schoki-Geschäft und haben zugeschlagen.

Lieben Sie es auch den Schokolade-Genuß so lange wie möglich hinauszuzögern? Oder können Sie erst die Finger von der Tafel lassen, wenn sie restlos vertilgt ist?

Ich lade Sie zu folgendem Versuch ein:

Nehmen Sie sich mal eine Tafel Schokolade, brechen Sie eine Rippe ab und schlingen Sie diese so schnell wie möglich hinunter.

Es kann gerne noch eine zweite Rippe sein…. Na wie war das?

Und jetzt nehmen Sie mal ein Stück der selben Schoki und riechen mal daran, dann legen Sie es sich auf die Zunge.

Wie fühlt sich die Schokolade an?

Schieben Sie das Stück im Mund hin und her und schmecken Sie die einzelnen Nuancen. Lassen Sie sich die Schokolade auf der Zunge zergehen. Versuchen Sie das Stück solange im Mund zu behalten wie es geht.

Mmmmmh.

Mal ganz ehrlich ist das nicht ein herrliches Geschmackserlebnis?

Wenn Sie Ihre Schokolade so richtig genießen, haben Sie zum einen länger etwas davon, und schon der Genuß alleine tut Ihre Seele gut und zum anderen setzen sich auch die Kalorien nicht so schnell an, da man automatisch weniger isst.

Und das Motte zu „Lieben Sie Schokolade?“: Genießen ohne Reue! 😉

 

 

Einladung zum Tee

Hast du schon einmal Tee aus deinem eigenen Kräutergarten getrunken?

Ich sage dir, das ist Wellness pur.

Die Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken viel aromatischer, da sie frisch gepflückt werden und solltest du ein Kräutermuffel sein, kannst du etwas Zitronensaft an den Kräutertee geben und er bekommt gleich eine noch erfrischendere, aromatische Note.

Die Klassiker sind Minze in allen Varianten, jedoch solltest du auch mal zu etwas anderem greifen wie, Zitronenverbene, Goldmelisse, Toronjil Morado, Yauthli usw.

Natürlich wird der 100%ige Kräutertee mit Kräutern gesüßt. Eine milde Süßkraft haben Pflanzen wie Anis-Ysop, Lemonysop, Süßdolde, Gewürzfenchel oder Anisgoldrute. Wenn es etwas süßer sein soll, kannst du Blätter vom Aztekischen Süßkraut oder Stevia verwenden.

Übrigens: Teekräuter müssen vor der Verwendung NICHT getrocknet werden!

Ganz im Gegenteil: Frisch geerntet aus dem Garten schmecken sie oft noch besser. Sinnvoll ist es daher meist nur, für das Winterhalbjahr ein paar Vorräte anzulegen. Noch einen Vorteil hast du: Du kannst ganze Zweige von ca. 10-15 cm Länge in die Kanne geben. Dadurch sparst du dir das Sieb und kannst die Kräuter in einer Glaskanne wie in einem Aquarium bis zur letzten Tasse besichtigen, ohne dass der Geschmack darunter leiden würde – anders als bei getrockneten Kräuter, die nach 5-10 Minuten aus der Kanne genommen werden sollten.

Wenn du dennoch einmal zu getrockneten Kräutern greifst, kommen hier ein paar Tipps: Kräuter trocknen geht ganz einfach, z.B. im Haus ausgebreitet auf großen Papierbögen.

Grundregeln:

1) Immer im Schatten trocknen

2) Blätter nicht nach Regen ernten, und nur waschen wenn’s gar nicht anders geht (dann mit einen Handtuch abtupfen)

3) Blätter wenn sie ganz trocken sind, am besten in einer Papiertüte verwahren, so wenig wie möglich zerkrümeln!

TIPP Ganz schnell trocknen Kräuter, wenn die Blätter vom Stängel abgestreift werden. Das gibt auch nachher die beste Qualität.

Dafür möglichst lange, unverzweigte Äste schneiden; dann einzeln oben festhalten, und mit einem Griff von oben nach unten alle Blätter abstreifen und lose ausgebreitet auf einem großen Stück Papier trocknen. Im Sommer trocknen so behandelte Kräuter innerhalb weniger Tage.

Lass‘ dir deinen Tee schmecken und genieße die Auszeit.