Schuhe des Lebens

Seit einiger Zeit schwirrt diese indianische Weisheit in meinem Kopf herum: „Du kannst niemals einen anderen Menschen verstehen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist.“

Welche sind deine Lieblingsschuhe?Allerdings kommt mir vor, dass viele Menschen oft die eigenen Schuhe nicht kennen. Da hetzt man täglich durchs Leben und fühlt sich nach einem langen Tag schlapp und abgekämpft. Viele Monde später merkt der eine oder andere, dass das Leben an einem vorbei zieht und man dabei nicht einmal Teil dieser beschäftigten Zeit ist.

Wie bewusst gestaltest du deine Zeit? Schätzt du dich selber dafür, was du alles auf die Beine stellst?

Im Laufe unseres Lebens wechseln wir oft unsere Schuhe und nicht nur die, die wir wirklich an unseren Füßen tragen. Der eine passt uns besser und der andere drückt oftmals. Wenn du so einen „unpassenden“ Schuh in der Früh dann noch anziehen musst, ist eigentlich der Tag schon gelaufen.

Vielleicht ist gerade jetzt die Zeit, dir deine Schuhsammlung anzusehen. Welche sind deine absoluten Lieblingsschuhe? Und welche Schuhe magst du überhaupt nicht? Kannst du dich an deinene Lieblingsschuhe aus der Kindheit erinnern? In welchen Schuhen würdest du gerne mal einen Tag unterwegs sein?

Übertrage diese Übung auch auf deine Gewohnheiten und Menschen in deinem Leben. Das Umfeld und die Schuhe des Lebens verändern sich, sie können Löcher bekommen oder sie passen einfach nicht mehr richtig. Dann ist es Zeit etwas zu verändern, damit du dich selbst wieder besser verstehen kannst. Jeder Tag ist es wert in deinen Lieblingsschuhen unterwegs zu sein.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Gabi,

    du sprichst mir aus der Seele.

    Wir hetzen viel zu oft durch den Tag und unser Leben. Und manchmal merken wir gar nicht, dass die Schuhe schon nicht mehr passen, oder haben uns so an diese Schuhe gewöhnt, dass es uns gar nicht auffällt, dass längst loslassen angesagt ist.

    Ich bin auch gerade dabei, meine ausgelatschten Schuhe gegen ein neues Paar einzutauschen, und es fühlt sich wunderbar leicht an.

    Lieben Gruß
    Birgit

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  2. Liebe Birgit,

    schön, dass ich mit meinem Beitrag deinen Nerv getroffen habe.

    Es passiert gerne schleichend, dass man sich an etwas gewöhnt und vielleicht nicht die nötige Aufmerksamkeit für sich selber hat. Irgendwann fällt einem auf, dass es mühsam wird. Wenn man dann erkennt, dass eine ausgedehnte Wanderung in High Heels nicht unbedingt leicht ist und viel Freude macht, hat man unter Umständen auch noch Blasen an den Füßen.
    Genau da ist es sinnvoll seine ausgelatschten Lebensschuhe zu entrümplen.

    Viel Spaß bei mehr Leichtigkeit und herzliche Grüße
    Gabi

    Antworten

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