Wenn’s zwickt und zwackt

Es ist Herbst. Das ist die Jahreszeit, die zu Beginn noch mit buntem Laub unser Gemüt erhellt, doch allzu schnell fallen die Blätter ab und die Natur präsentiert sich grau in grau.  Dies ist auch die Zeit, in der wir viel anfälliger für Erkältungen werden. Wenn Sie kalte Füße plagen und es Ihnen so vorkommt, dass die Nase zu rinnen anfängt ist es höchste Zeit für ein temperaturansteigendes Fußbad.

Sie brauchen einen Kübel (für nicht-Österreicher: Eimer 😉 ), eine Gießkanne voll mit heißem Wasser – ca. 50 °C, ein Thermometer, 5 – 10 Minuten Zeit für die Anwendung und eine halbe Stunde Zeit für Ihre Zuwendung.

Machen Sie es sich gemütlich, das kann in Ihrem Badezimmer sein, oder durchaus auch im Wohnzimmer. Vielleicht überlegen Sie sich vorher noch eine Kerze anzuzünden, sich eine gute Tasse Tee zu machen und eventuell auch schöne Musik einzulegen.

Ihre Füße sollten bequem im Eimer Platz haben. Füllen Sie warmes Wasser – ca. 33 °C bis knapp über den Knöchel ein. Danach gießen Sie mit heißem Wasser nach – Vorsichtig! Die Wassertemperatur sollte bis maximal 41 °C gesteigert werden.

Wenn Sie mit Krampfadern „gesegnet“ sind, sollten Sie das Wasser maximal bis zum Wadenansatz füllen und auch die Temperatur nicht allzu heiß verwenden.

Genießen Sie das Bad für ungefähr 5 – 10 Minuten. Danach trocknen Sie Ihre Füße ab, ziehen Socken an und machen es sich für weitere 20 – 30 Minuten angenehm. Sie können sich eine feine Fußmassage mit einem angenehmen Öl geben. Das ist eine richtige Wohltat und gelingt leicht.

Die Anwendung ist für Kinder genauso gut geeignet. Gestalten Sie es zu einem Ritual und lesen Sie Ihrem Kind zum Beispiel eine Geschichte vor.

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und würde mich über Ihren Erfahrungsbericht sehr freuen.

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