Schuhe des Lebens

Seit einiger Zeit schwirrt diese indianische Weisheit in meinem Kopf herum: „Du kannst niemals einen anderen Menschen verstehen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist.“

Welche sind deine Lieblingsschuhe?Allerdings kommt mir vor, dass viele Menschen oft die eigenen Schuhe nicht kennen. Da hetzt man täglich durchs Leben und fühlt sich nach einem langen Tag schlapp und abgekämpft. Viele Monde später merkt der eine oder andere, dass das Leben an einem vorbei zieht und man dabei nicht einmal Teil dieser beschäftigten Zeit ist.

Wie bewusst gestaltest du deine Zeit? Schätzt du dich selber dafür, was du alles auf die Beine stellst?

Im Laufe unseres Lebens wechseln wir oft unsere Schuhe und nicht nur die, die wir wirklich an unseren Füßen tragen. Der eine passt uns besser und der andere drückt oftmals. Wenn du so einen „unpassenden“ Schuh in der Früh dann noch anziehen musst, ist eigentlich der Tag schon gelaufen.

Vielleicht ist gerade jetzt die Zeit, dir deine Schuhsammlung anzusehen. Welche sind deine absoluten Lieblingsschuhe? Und welche Schuhe magst du überhaupt nicht? Kannst du dich an deinene Lieblingsschuhe aus der Kindheit erinnern? In welchen Schuhen würdest du gerne mal einen Tag unterwegs sein?

Übertrage diese Übung auch auf deine Gewohnheiten und Menschen in deinem Leben. Das Umfeld und die Schuhe des Lebens verändern sich, sie können Löcher bekommen oder sie passen einfach nicht mehr richtig. Dann ist es Zeit etwas zu verändern, damit du dich selbst wieder besser verstehen kannst. Jeder Tag ist es wert in deinen Lieblingsschuhen unterwegs zu sein.

Feuerlauf – Grenzen überschreiten

Wann sind Sie das letzte Mal vor der Entscheidung gestanden Neues auszuprobieren?

Wussten Sie, dass unser Gehirn uns belohnt, wenn wir an Gewohnheiten fest halten? Wenn wir immer wiederkehrende Rituale ausführen schüttet unser Gehirn Botenstoffe aus, die uns ein gutes Gefühl vermitteln und uns glücklich machen. Da ist es kaum verwunderlich, wenn wir gerne an Vertrautem hängen und es nicht verändern möchten.
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Bei mir ist es so, wenn ich vor Neuem und Ungewohntem stehe, wird mir gern heiß und kalt und meine Gedanken versuchen das Für und Wider auszuloten. Meistens entscheide ich mich das Neue auszuprobieren und das Gefühl „des sich Trauens“ bereitet mit im ersten Augenblick Herzklopfen.

Ich befinde mich gerade im ersten Drittel des VIP Jahrescoaching bei Herrn Helmut Ament und während unseres Seminars stand auch der „Feuerlauf“ am Programm. Im Vorfeld kam dazu die Umfrage, ob wir daran teilnehmen möchten. Ich gestehe, ich habe mit „vielleicht“ geantwortet, da ich Feuerlauf mit unheimlich heiß und unmöglich assoziiert habe.

Feuerlauf

Mit gemischten Gefühlen machte ich mich auf den Weg nach Stuttgart.
Während des Tages wurden wir auf das große Ereignis am Abend vorbereitet: „Ich möchte euch ja keine Angst machen, aber heiß ist das schon. So zwischen 600 und 800 Grad. Ach ja, und hinten am Tisch liegen Glücksbringer, wer möchte kann sich gerne einen nehmen.“

Die Stunde der Wahrheit rückte immer näher. Gemeinsam zündeten wir die Holzstapel an und für mich war zu diesem Zeitpunkt schon lange klar, dass ich mich auf das Abenteuer „Feuerlauf“ einlassen werde. Ich kann Ihnen sagen, neben dem brennenden Holz zu stehen war wirklich sehr heiß.
Und dann stand ich vor dem glühenden Holzkohleband, die Aufregung wich einer inneren Ruhe, ich fühlte mich, als ob ich ganz alleine da wäre und nicht mit 100 anderen Teilnehmern. Ich machte den ersten Schritt und stieg auf die heißen Kohlen und setzte einen Fuß vor den anderen, als ich am Ende angekommen war konnte ich es gar nicht fassen. „Wow, du hast es geschafft, bist über deine Grenzen gegangen.“ Ein fast unbeschreibliches Gefühl.

Wir können mit unseren Gewohnheiten brechen, Neues auszuprobieren kostet natürlich einiges an Energie, aber das Gefühl über sich hinaus zuwachsen ist jeden Aufwand wert.

Daher mein Vorschlag: Tun Sie es, ändern Sie vertraute Gewohnheit, gehen Sie neue Wege und schauen Sie, was dabei heraus kommt.

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